Informationen über Wärmepumpen
Stand: 16.07.2026




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Das Wichtigste in Kürze

    • Wärmepumpen machen aus 1 kWh Strom rund 3 bis 4,5 kWh Wärme – den Rest liefert kostenlos die Umwelt.
    • Sie funktionieren auch im Altbau und mit Heizkörpern bis 55 °C effizient
    • Schon ab einer Jahresarbeitszahl von 2,5 (Verhältnis Wärme / Strom) sparen sie deutlich CO₂
    • Sie sind langfristig günstiger als Heizen mit Öl und Gas → Förderung
    • Mit Wärmepumpen kann über die Heizflächen im Sommer gekühlt werden
    • Die erwartete Lebensdauer von WP beträgt mit zykl. Wartung 10-15Jahre
    • gute Geräte arbeiten auch bei zweistelligen Minusgraden ohne Zusatzheizung
    • Moderne Geräte sind leise und auch für Mehrfamilienhäuser geeignet

Eine Einführung von den Wärmepumpen-Infotagen

  1. · Präsentation Floetenmeyer-Woltmann: Energie-Fördermittel

  2. · Präsentation Carsten Herbert: Wärmepumpe im Altbau

Vortrag zu Fördermitteln, Wirtschaftlichkeitsgrundlagen etc.

aktueller Vortrag von Carsten Herbert


weitere Info's:   

Wärmepumpen Seite vom Bund der Energieverbraucher

Ratgeber modernisieren mit Wärmepumpe

Bonotos Wärmepumpen Seiten



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Voraussetzungen für den Betrieb einer Wärmepumpe:

Wichtig für den effizienten Betrieb einer Wärmepumpe ist eine Vorlauftemperatur im Heizkreis von maximal 55°C an kalten Tagen bei einer Aussentemperatur von -10°C oder darunter.
Dies ist bei Flächenheizungen (Boden / Wand / Decke) in der Regel erfüllt, bei Heizkörpern von älteren Anlagen nicht immer.
Sollten bei Ihnen höhere Vorlauftemperaturen nötig sein, können Sie diese absenken, indem Sie die Nachtabsenkung deaktivieren.
Die Räume bleiben dadaurch konstant warm und die Lastspitze am Morgen entfällt.
Die maximale Vorlauftemperatur kann dadurch um etwa 10°C abgesenkt werden.
Falls dies bei Ihnen nicht reicht, kann die Vorlauftemperatur durch neue Heizkörper oder eine effektive Dämmung der Gebäudehülle abgesenkt werden (Dach, oberste geschoßdecke, Fenster ...)

Wie funktioniert eine Wärmepumpe ?
Link zu Wikipedia

welche Wärmepumpen gibt es ?

Luft Wärmepumpen: als Quellmedium dient die Aussenluft zur Regeneration des Kältemittels.
Entweder wird die Luft über einen Ventillator angesaugt und auf einen Wärmetauscher geleitet oder man nimmt einen Flächenabsorber der z.B. auf dem Hausdach montiert werden kann (Alternative, wenn Aussengerät wg. Platzmangel / Geräuschemission nicht aufgestellt werden kann)

Luft-Luft Wärmepumpe: bekannt als Klimaanlage, die auch heizen kann.
Günstigste Variante einer Wärmepumpe für zusammenhängende Räume, die von einem Gerät über zirkulierende Luft gekühlt oder beheizt werden können.
Für eine größere Wohneinheit/Haus werden mehrere Geräte benötigt.
Nachteile: Betriebsgeräusch durch Ventillator im Innenraum, kann kein Warmwasser bereiten.
Sonderbauform: falls eine zentrale Lüftungsanlage vorhanden ist, kann diese mit einer Luft-Luft-Wärmepumpe ergänzt werden und so alle angeschlossenen Räume versorgt werden. Hier gibt es auch Geräte mit integrierter Warmwasserbereitung

Luft-Wasser Wärmepumpe:
meist gewählte Lösung, die mit einem vorhandenen Verteilsystem für Wärme und Warmwasser gekoppelt werden kann

Grundwasser Wärmepumpe:
hierzu wird über einen Förderbrunnen Grundwasser gefördert, nach dem Energieentzug muss dieses an anderer Stelle wieder in die Grundwasser führende Schicht zurückgespeist werden

Vorteile:
übers Jahr relativ konstante Quelltemperatur, was eine gute Effizient erwarten lässt
Mit dem Grundwasser kann im Sommer einfach gekühlt werden

Nachteile:
Pumpenergie für die Wasserförderung kann Effizienz merklich verschlechtern, insbesondere wenn Pumpleistung nicht modulierbar
Grundwasserpegel können unter Ansaugpunkt fallen
Filter am Ansaugpunkt kann zusetzten ( abhängig von geolog. Bedingungen, Verockerung etc. )

Kühlen mit Wärmepumpe und PV



Vorgaben für die Aufstellung einer Wärmepumpe

Wärmepumpen vergleichen: Jahres-Arbeitszahl (JAZ) Rechner

Förderung


Anforderungen:
Das